Sa, 26. Mai 2018

Serfaus, Fiss, Ladis

13.03.2018 12:20

Nach Felssturz: Intensive Arbeiten an Ersatzstraße

Nach einem Felssturz auf die L19 Serfauser Straße am Montag, durch den die drei Wintersportorte Serfaus, Fiss und Ladis kurzfristig nicht erreichbar waren, wird derzeit fieberhaft an der Instandsetzung der Ladiser Straße, die schon seit längerem gesperrt ist, als Ersatzzufahrt gearbeitet. Diese soll bis zum Freitag stehen.

Dazu ist allerdings an einer nach wie vor felssturzgefährdeten Stelle nach der ersten Kehre der Bau einer Ersatzstraße über die sogenannten Rieder Felder notwendig, hieß es. Hier werde derzeit ein rund 400 Meter langes Wegteilstück mit Schotter aufgefüllt und auf sechs Meter verbreitet. Die L286 Ladiser Straße ist seit dem 24. Jänner - ebenfalls wegen eines Felssturzes - gesperrt.

Seit Montag sind die Wintersportorte nur über einen einspurigen Notweg für Fahrzeuge bis maximal 3,5 Tonnen erreichbar. Damit könne eine Versorgung der Bevölkerung und der Gäste sichergestellt werden. „Auch Einsatzfahrten können durchgeführt werden“, betonte der Landecker Bezirkshauptmann Markus Maaß bei einem gemeinsamen Lokalaugenschein mit Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) Montagabend.

Notweg muss immer wieder gesperrt werden
Zugleich appellierte Maaß, jede unnötige Fahrt zu vermeiden, denn: „Dieser Notweg ist nur teilweise asphaltiert und nicht für eine hohe Verkehrsfrequenz ausgelegt. Immer wieder muss der Weg kurzfristig gesperrt werden, weil durch die Belastung von Fahrzeugen Straßenreparaturen notwendig sind.“

An der Serfauser Straße drohten laut den Experten der Landesgeologie indes weitere 5.000 Kubikmeter Gestein abzustürzen. Zwar sei nicht viel Material abgebrochen, doch der entfestigte Bereich, wo es abgebrochen ist, sei riesig. Die Dauer der Straßensperre ist noch völlig unklar.

 krone.at
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