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Handytarif

Beschreibung
Ein Handytarif, Handyvertrag oder Mobilfunkvertrag ist ein standardisierter Vertrag der zwischen einem Endkunden (dem Nutzer) und einem Mobilfunkanbieter (dem Provider) geschlossen wird. Er regelt die Bereitstellung und Nutzung von Mobilfunk-Infrastruktur. Typische Beispiele sind die Kosten für Telefonate und Datentransfer. Er ergänzt die AGB um eine spezifische Leistungsbeschreibung, wie z. B. einen pauschalen Preis für Telefonate („Telefon-Flatrate“). Ein Handytarif beschreibt explizit den Preis, die Gestaltung, die Laufzeit und die Verfügbarkeit der einzelnen Leistungen eines Mobilfunk-Anbieters. Implizit beinhaltet er Dienstleistungen, Geräte-Subventionen oder sonstige Auszahlungen, die abhängig vom jeweiligen Tarif gewährt werden. Niedergelegt ist der Handytarif typischerweise in einer Preisliste, die durchaus pro Tarif einige Seiten und Dutzende von Fußnoten umfassen kann. Erhältlich sind die Handytarife als Druckwerk in den Ladengeschäften der Provider oder im Internet. Zur nachträglichen Identifizierung eines Handytarifs reichen der Name des Tarifs und des herausgebenden Providers nicht aus. Ältere Tarife wie etwa die Relax-Reihe von T-Mobile sind unter gleichem Namen bereits mehrfach in Details angepasst worden. Der Mobilfunknutzer kommt in GSM- und UMTS-Netzen über seine SIM-Karte mit seinem Handytarif in Kontakt. Gegenüber dem Mobilfunknetz wird der Nutzer bzw. seine Karte eindeutig identifiziert und dann im Abrechnungssystem des Providers mit seinem Handytarif in Verbindung gebracht. Als Ergebnis davon erhält er im Regelfall am Abrechnungstag einen Einzelverbindungsnachweis (EVN), auch Verbindungsübersicht genannt. Darin werden im Idealfall alle in Anspruch genommenen Leistungen gemäß den Bedingungen des Tarifs abgerechnet. Abrechnungsfehler in der Rechnung sind aber nicht selten, eine Überprüfung der Rechnung lohnt sich.
Quelle: Wikipedia

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