Von Polizei verhaftet
Mann wollte mit geladener Schrotflinte zum Kapitol
Die Polizei in der US-Hauptstadt Washington hat am Dienstag einen 18-jährigen Mann festgenommen, der mit einer geladenen Schrotflinte auf das Kapitol zulief. Der Bewaffnete trug auch eine taktische Weste, in seinem Auto fanden die Ermittler zudem einen Kevlar-Helm und eine Atemschutzmaske.
Der 18-Jährige habe am Dienstag ein Auto in der Nähe des Kongresses geparkt und sei dann mehrere Hundert Meter in Richtung des Gebäudes gelaufen, sagte der Chef des Polizeidienstes des Kapitols, Michael Sullivan, später vor Journalisten. Dann seien Polizisten eingeschritten und befahlen dem Mann, seine Waffe niederzulegen, sagte Sullivan.
Der Mann habe gehorcht und sei in Gewahrsam genommen worden. Der 18-Jährige aus dem US-Bundesstaat Georgia sei wegen des unerlaubten Führens eines Gewehrs sowie Besitzes einer unregistrierten Schusswaffe und unregistrierter Munition festgenommen worden, hieß es später.
Polizeichef: „Wer weiß, was passiert wäre ...“
Die Waffe war den Angaben zufolge geladen – das Motiv des Mannes ist noch unklar. Die beiden Kammern des US-Parlaments – der Senat und das Repräsentantenhaus – haben aktuell keine Sitzungswoche. Aus diesem Grund war das Kapitol vergleichsweise leer. Dennoch gab sich der Chef der Kapitol-Polizei erleichtert: „Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir keine Beamten hier gehabt hätten.“









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