Jüngste Meldungen über mit Nadeln gespickte Halloween-Süßigkeiten haben viele Eltern tief beunruhigt. Dass sich nun in mehreren Fällen herausgestellt hat, dass Kinder aufgrund einer Online-Mutprobe diese lebensgefährlichen Manipulationen selbst vorgenommen haben, macht fassungslos. Dies ist ein alarmierendes Warnsignal dafür, wie tiefgreifend der Einfluss sozialer Plattformen auf Jugendliche bereits ist. Bei aller berechtigten Kritik an diesen stehen auch die Erziehenden in der Pflicht. Zu viele Eltern wissen schlicht nicht, was ihre Kinder im Netz tun. Da die private Aufsicht hier an ihre Grenzen stößt, ist ein gesetzliches Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 Jahren die logische und längst überfällige Konsequenz. Es ist unverständlich, dass die EU-Bürokratie bei diesem dringenden Thema blockiert und nationale Initiativen ausbremst. Österreich muss zum Schutz der jüngsten Generation an diesem Verbot unbedingt festhalten und darf vor den Vorgaben aus Brüssel nicht einknicken. Die Bundesregierung ist nun gefordert, konsequent zu handeln und diese Jugendschutzmaßnahme trotz aller rechtlichen Widerstände durchzusetzen.
Mag. Aljancic Margot, Spittal/Drau
Erschienen am Sa, 7.11.2026
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