Bei unserer Regierung, dem ungeliebten „Dreier-Packerl“, steht wohl eine Umbildung an. Mit Anfang 2027 soll ja der jetzige Finanzminister Marterbauer, der diesen Posten beibehalten wird, neuer Vizekanzler werden. Babler wird sich verabschieden müssen. Und da Österreich aktuell die größte Regierung aller Zeiten und massive Finanzprobleme hat, soll alibihalber auch bei der Regierung gespart werden. ÖVP und SPÖ wollen je ein Staatssekretariat einsparen. Was natürlich sofort die Frage aufwirft, warum nicht bei den Neos ebenfalls ein Staatssekretär, der sich beinahe aufdrängt, eingespart werden soll. Bei dieser Regierungsumbildung könnten noch ein paar Wackelkandidaten ausgetauscht werden. Der Spargedanke wird aber eher auf die Regierung beschränkt bleiben. Denn der Finanzminister hält nicht allzu viel vom Sparen, der liebäugelt eher mit neuen Steuern bzw. Steuererhöhungen. Ein Randproblem ist halt der dann abgesetzte Vizekanzler Babler. Was tun mit ihm? Denn er ist ja auch als Minister nicht mehr tragbar. Und einen gut dotierten Versorgungsposten für ihn zu erfinden, das wird in sparsamen Zeiten nicht besonders gut ankommen. Was also machen mit dem Ex-Bürgermeister? Vielleicht könnte man eine Ausnahme machen und ihn in Frühpension schicken. Und ihm, als Abfertigung sozusagen, einen Orden verleihen. Kriegt heute schon fast jeder und kostet nicht viel.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am Mi, 4.11.2026
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