Es ist unverständlich, wenn sich unser neuer katholischer Erzbischof Grünwidl für den grenzenlosen Familiennachzug der neuen muslimischen Mitbewohner einsetzt. Es ist auch unverständlich, wenn er sich energisch für das Tragen von Kopftüchern der muslimischen Schülerinnen starkmacht. Hat die katholische Kirche nicht ganz andere Sorgen? Dass in vielen Schulen österreichische Kinder bereits zur Minderheit gehören und damit unsere christliche Kultur, die deutsche Sprache und unser Bildungsstandard verloren gehen, siehe PISA-Studie, ist für den Herrn Bischof scheinbar unbedeutend. Und dass durch Abertausende Kirchenaustritte die Mitgliederzahl der katholischen Kirche jährlich dramatisch sinkt, während gleichzeitig die Zahl der Muslime im Land ebenso dramatisch steigt, scheint ihn auch nicht zu beunruhigen. Hier Lösungen zu finden, wäre doch seine Aufgabe. Leider haben noch immer viele nicht erkannt, dass die vom Christentum täglich gepredigte Toleranz von der anderen Seite als unsere größte Schwäche gesehen wird. Im Volksmund heißt das „sich ins eigene Knie schießen“.
Dr. Peter Kozlowsky, Auersthal
Erschienen am Mi, 4.11.2026
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