Andreas Mölzer, ehemaliger Abgeordneter zum Europäischen Parlament und führender Ideologe der FPÖ, hat in seiner „Krone“-Kolumne vom vergangenen Samstag die jüngste Umfrage unserer umtriebigen Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ins Visier genommen, wonach über 70 Prozent der Österreicher für eine gemeinsame europäische Verteidigung seien. Das Ergebnis dieser Umfrage hat man aber allein durch die Fragestellung ermöglicht, dass eine gemeinsame europäische Verteidigung natürlich unter Beibehaltung der Neutralität erfolgen muss. Der breiten Mehrheit unserer Landsleute ist die Neutralität natürlich heilig – und warum sollte man Europa nicht gemeinsam verteidigen? Dass Österreichs Teilnahme an einer europäischen Armee mit der Neutralität schlicht und einfach unvereinbar ist und dass das Ziel der Außenministerin die Aufgabe der Neutralität für den NATO-Beitritt ist, wurde wohlweislich verschwiegen. Die Umfrage war daher ein relativ plumper Versuch, Stimmung für ihr irreführendes Unterfangen zu machen. Resümee: Es ist bekannt, dass die Außenministerin seit Jahren konsequent für eine EU-Armee und einen NATO-Beitritt wirbt. Dass für die Kosten der Umfrage jedoch der Steuerzahler aufkommen muss, ist in Zeiten des Sparens nicht zu goutieren. Der Außenministerin gehört ins Stammbuch geschrieben, dass Österreichs Neutralität nicht verhandelbar ist.
Peter Puster, Feldkirchen bei Graz
Erschienen am So, 25.10.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.