Die kürzlich publizierten Aussagen des Wiener Polizeipräsidenten Pürstl zur grassierenden Kinder- und Jugendkriminalität erwecken den Eindruck, dass das staatliche Machtmonopol in Österreich zumindest teilweise bereits verloren gegangen ist. Banden von Kindern zwischen 6 (!) und 14 Jahren mit zumeist migrantischem Hintergrund können ohne Strafrisiko, ohne rechtliche Konsequenzen selbst schwerste Straftaten verüben, und Opfer von Einbrüchen, Messerstechereien etc. sind dabei vollkommen auf sich allein gestellt. Es gibt keine Schutzgarantie des Staates mehr, obwohl weiterhin Steuern im Höchstausmaß eingezogen werden. Von den Eltern, die es vorsätzlich zulassen, dass ihr Nachwuchs in den Nachtstunden einbrechend herumstreunt und sich tagsüber ausschlafend im Bett aufhält, anstatt in die Schule zu gehen, wird viel zu wenig an wahrzunehmender Verantwortung eingefordert. Längst hätte beschlossen werden müssen, dass Eltern strafunmündiger Täter zu hundert Prozent die Kosten für begangene Schäden zu übernehmen haben – ohne Wenn und Aber. Denn sie sind wegen gröbster Vernachlässigung der Aufsichtspflicht de facto als Mittäter anzusehen. Überdies sollte ab der ersten kriminellen Handlung – sofern zutreffend – die Sozialhilfe befristet um 20 Prozent reduziert werden, im Wiederholungsfall um bis zu 50 Prozent. Unsere Politik ist gefragt, um die Gesetze rasch einer vollkommen veränderten Realität anzupassen. Es geht leider nicht anders, wenn wir wollen, dass unser Land endlich wieder sicherer wird.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am So, 25.10.2026
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