Im Café sehe ich immer wieder junge Leute, die süße Softdrinks trinken, sowie ältere Personen, die zu ihrem Kaffee eine „überzuckerte“ Mehlspeise essen. Wie wir alle wissen, schädigt ein übermäßiger Zuckerkonsum die Gefäße, fördert Entzündungen und begünstigt Fettleibigkeit sowie Diabetes. Mit dem aktuellen Vorstoß für neue Steuern auf Lebensmittel ist die betroffene Industrie nicht glücklich. Aber ist die Gesundheit der Gesellschaft nicht ein wichtiges Gut für die Volkswirtschaft, insbesondere da die Menschen länger arbeiten sollen, um die Pension zu finanzieren? Österreich hat hohe Staatsschulden, und Finanzminister Marterbauer versucht, ein ausgewogenes Doppelbudget für die Jahre 2027/28 zu präsentieren. Eine Zuckersteuer auf Softdrinks und auf Mehlspeisen mit hohem Zuckergehalt erscheint mir daher sinnvoll. Ein Beispiel hierfür ist eine Topfengolatsche mit Zuckerglasur. Zusätzlich könnten Süßigkeiten, Schokolade und Eis in das Sortiment aufgenommen werden. Diese Regelung wäre ein Beitrag für die Gesundheit der Österreicher und könnte auch der ÖGK finanziell helfen.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Fr, 21.8.2026
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