Am Donnerstag in der „Kronen Zeitung“: „Bodenfraß nimmt kein Ende“, das stimmt zu 100%. Wer ist daran schuld, doch nicht die Bauwerber, sondern die Politik und Beamten, die solchen Bodenverbrauch ermöglichen. Warum ist es nicht möglich, die Bauwerber von großen Einkaufszentren zu verpflichten, Tief- oder Hochgaragen zu errichten? Warum werden Hunderte von Hektar besten Ackerbodens mit Fotovoltaik zugepflastert, wobei es genügend ungenutzte Flächen dafür geben würde? Ein Beispiel gefällig: Hunderte von Hektar Autobahnen, Autobahnböschungen, Eisenbahnböschungen, Flächen, die für die Landwirtschaft nicht geeignet sind, Fabrikhallen, Parkflächen. Warum hört man seitens der Grünen und NGOs keine Vorschläge? Es wird immer nur gejammert ob des Bodenfraßes und seines umweltschädlichen Einflusses. Anstatt dauernd die Bauwirtschaft und Wirtschaft zu Sündenböcken zu machen, soll sich die Politik einmal an der Nase nehmen und tätig werden, das wäre sinnvoll und würde auch noch Arbeitsplätze sichern. Ich habe schon mehrmals, auch bei den zuständigen Ministerien und Politikern, Vorschläge unterbreitet, doch die werden nicht einmal ignoriert. Also jammern wir weiter ob des großen Bodenfraßes.
Franz Mostögl, St. Andrä
Erschienen am Fr, 21.8.2026
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