Aufgrund der Hitze infolge des Klimawandels ist die Wasserknappheit in Europa nahezu überall spürbar. So muss Ungarn sein Kernkraftwerk Paks, welches rund die Hälfte des Stromverbrauchs Ungarns deckt, derzeit abschalten, da dessen Kühlung wegen Niedrigwasser der Donau nicht mehr gewährleistet werden kann. Bekanntlich setzt Österreich bei seiner Energieversorgung hauptsächlich auf Wasserkraftwerke, deren Betrieb durch das Verschwinden der Gletscher, wohl noch in diesem Jahrhundert, eine merkliche Einschränkung erfahren wird. Daher ist der Ausbau von Windrädern, gegen die sich besonders die westlichen Bundesländer vehement wehren, neben der Photovoltaik wohl eine der wichtigsten Alternativen, an der in Zukunft kein Weg vorbeiführen wird. In Anbetracht dieser Tatsache müsste man nun verstärkt mit der Errichtung von Windkraftanlagen beginnen und nicht, wie es in Österreich üblich ist, erst dann, wenn uns diesbezüglich das Wasser bis zum Hals steht.
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