Es ist erstaunlich, wie der derzeitige Vizekanzler von vielen als Witzfigur hingestellt wird. Aber er zeigt keine Ermüdungserscheinungen, „seine Sozialdemokratie“ als gut und richtig zu verkaufen. Sein Selbstbewusstsein ist noch dazu unverwundbar. Aber ist er wirklich so blind und taub, um nicht mitzubekommen, dass er auch in seiner Partei nur noch geduldet ist, bis jemand anderer sich bereit erklärt, das gestrandete Schiff bergen und retten zu wollen. Er braucht sich um sein Fortkommen nicht zu sorgen, in Brüssel wird man ihn mit offenen Armen erwarten.
Herbert Kohlböck, Wien
Erschienen am Mo, 21.9.2026
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