Binnen eines Tages haben Zehntausende Migranten die spanische Exklave Ceuta gestürmt. Die Grenzkontrollen an der Außengrenze der Europäischen Union haben versagt, eine Dringlichkeitssitzung der EU-Innenminister soll über Maßnahmen beraten, wie solche Situationen künftig verhindert werden können. Es wird nicht reichen, Mauern und Stacheldraht noch höher zu ziehen, noch mehr Soldaten und Grenzpolizei an den Außengrenzen der Europäischen Union einzusetzen. Der Migrationsexperte Gerald Knaus schlägt ein Bündel an Maßnahmen vor, um die Migration kontrolliert und den Rechtsnormen entsprechend zu gestalten. Schlepper haben das lukrative Geschäft der Menschenschleusung nach Europa perfektioniert. Da wird ein sorgenfreies Leben ohne Arbeit in Europa in Aussicht gestellt, gegen viel Geld der Transport ins vermeintliche Paradies organisiert, oftmals endet dieser tödlich im Mittelmeer oder durch Zurückweisung an der EU-Außengrenze. Es ist ein brutales, erbärmliches, jedoch höchst einträgliches Geschäft, das hier betrieben wird. An jedem Tag, an dem die Europäische Union nicht gemeinsam entschlossen dagegen auftritt, wird dieses unmenschliche Geschäft weitergeführt. Nordafrikanische Staaten setzen Migration schamlos als politisches Druckmittel gegen Europa ein. Es fehlen nach wie vor Aufnahmezentren außerhalb Europas, die für eine geordnete Zuwanderung und Bearbeitung von Asylanträgen unabdingbar sind. Solange die Europäische Union nur Teillösungen vorsieht, sich unendlich viel Zeit lässt, um notwendige Beschlüsse zu fassen, werden Situationen wie in Ceuta immer wieder vorkommen. Die EU-Innenminister haben es in der Hand, das menschenverachtende Geschäft der Schlepper zu beenden und für geordnete Verhältnisse in der Migrationspolitik zu sorgen. Das muss rasch geschehen, ohne politisches Taktieren und fahrlässige Verzögerung.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.