Kein Sommer wie damals – kein „Weiter wie bisher“!
Hitze, Dürre, Waldbrände, sinkende Grundwasserstände und Ernteausfälle prägen diesen Sommer. Fast täglich berichten die Medien über neue Folgen der Klimakrise. Trotzdem scheint die oberösterreichische Landespolitik erstaunlich gelassen zu bleiben. Die ÖVP wirbt mit einem (offenbar) KI-generierten Video für ein energieintensives KI-Rechenzentrum. Die FPÖ fordert auf Bundesebene mehr Klimaanlagen – eine Maßnahme gegen die Symptome, nicht gegen die Ursachen. (Warum denn überhaupt, gibt es doch keine Klimaerwärmung?) Doch wo bleibt die gemeinsame wirksame Strategie der Landesregierung, um die Klimaziele zu erreichen und Oberösterreich widerstandsfähiger zu machen? Mit jedem Jahr, in dem notwendige Maßnahmen aufgeschoben werden, steigen nicht nur die Schäden durch Hitze, Dürre und Extremwetter. Auch die Kosten des Nichthandelns wachsen. Werden die Klimaziele verfehlt, drohen Österreich milliardenschwere Zahlungen für Emissionszertifikate – Geld, das dann für Bildung, Pflege oder den öffentlichen Verkehr fehlt. Dieser Sommer ist kein Sommer wie damals. Er sollte auch kein „Weiter wie bisher“ mehr zulassen.
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