Zum Leserbrief „Magnus Brunner“ vom 18. Juli: Niemand fordert offene Grenzen für illegale Migration. Es geht um die schrittweise Rückkehr zu offenen Grenzen innerhalb der EU – und dafür gibt es gute Gründe: Sie sind eine der größten Errungenschaften Europas und eine tragende Säule unseres Binnenmarkts sowie des Reisens ohne Grenzen. Die derzeitigen Grenzkontrollen treffen vor allem Betriebe und Konsumenten, Pendler und Urlauber: Sie verursachen Staus, Zeitverlust und zusätzliche Kosten. Kontrolliert werden muss dort, wo es sinnvoll ist: an den Außengrenzen der EU und nicht zwischen Passau und Schärding, am Walserberg oder in Spielfeld. Die EU hat beim Schutz ihrer Außengrenzen große Fortschritte gemacht, der europäische Migrationspakt mit strengen Zutrittsregeln nach Europa wird nun endlich umgesetzt. Deshalb ist es richtig und in unserem Interesse, die Kontrollen zwischen den EU-Ländern schrittweise zurückzufahren. Starke Außengrenzen und offene Binnengrenzen gehören zusammen. Sicherheit außen schafft Freiheit innen. Das ist die europäische Idee – und Österreich hat von ihr ganz besonders profitiert!
Christoph Leitl, Präsident Europäische Bewegung Österreich, per E-Mail
Erschienen am Mi, 29.7.2026
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