Endlich einmal ein Politiker (Veit Dengler), der Tacheles spricht und die horrenden Summen der Parteienförderung anspricht. So kann und darf es nicht mehr weitergehen. In Österreich ist die Parteienförderung fünfmal so hoch wie in Deutschland. Da wagt es ein Liberaler, dieses Thema ohne Absprache mit der Partei (bzw. Frau Meinl-Reisinger) anzuschneiden und schon ist seine Karriere Geschichte. Die Neos-Chefin führt ihre Partei mit eiserner Faust und duldet keine andere Meinung als ihre. Angetreten sind die Neos als die Partei, die in Österreich Reformen auf den Weg bringen soll. In Wirklichkeit geht es der Partei und im Speziellen Frau Meinl-Reisinger um nichts anderes als Macht und Einfluss, den die Altparteien (ÖVP und SPÖ) vorleben. Endlich in der Regierung angekommen, hat diese Frau die Maske fallen lassen und duldet in der eigenen Partei keinen Widerspruch. Warum haben gute Leute (Strolz, Krisper und andere) der Partei den Rücken gekehrt? Mit diktatorischem Gehabe wird diese Partei in Kürze ähnlich wie das Liberale Forum ebenso Geschichte sein wie andere Gruppierungen vor den Neos. Eigentlich schade, denn der Grundgedanke war ja kein schlechter. Macht macht bekanntlich blind.
Franz Mostögl, St. Andrä
Erschienen am Mo, 13.7.2026
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