Die EU will ihr Budget drastisch erhöhen, was auch die Erhöhung der Beiträge der Nettozahler wie Österreich zur Folge hätte. Erstens gehört diese EU samt den verschiedenen Budgetposten gehörig verschlankt und nicht noch weiter aufgeblasen. Zweitens gehört auch die Brüsseler Bürokratie und dieser Privilegienstadel zurückgestutzt. Dann wird man mit weniger Geld und Beiträgen auskommen. Wenn nämlich alle sparen müssen, dann auch die gesamte EU. Wenn neue Aufgaben dazukommen, muss bei anderen eingespart werden, so läuft Finanzierung überall. Was Österreich betrifft, so sollte man auf keinen Fall einer Erhöhung zustimmen. Wir sind hoch verschuldet und stehen unter Finanz-Kuratel der EU, da wäre eine Erhöhung des Beitrages wohl erstens schwer argumentierbar und zweitens auch kontraproduktiv. Man sollte im Gegenteil eine Senkung verlangen bzw. die vom damaligen BK Schüssel freiwillig getätigte Verdoppelung des Beitrages wieder zurückführen. Es ist zu hoffen, dass sich unsere Politiker mutig für die österreichischen Interessen einsetzen bzw. zumindest eine Nicht-Erhöhung unseres Beitrages durchsetzen.
Manfred Waldner, Fulpmes
Erschienen am Fr, 3.7.2026
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