ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz sagt Adieu!
ORF-Auslandskorrespondent Christian Wehrschütz beendete nach 26 Jahren seinen Dienst im Belgrader ORF-Auslandsbüro. Seine Berichte aus der Ukraine werden noch bis Ende Oktober zu sehen sein, bevor er seinen wohlverdienten Ruhestand antreten wird. Der Balkan-Experte arbeitete seit 1999 für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Belgrad und leitet seit 2015 das ORF-Büro in der Ukraine. Hautnah und immer inmitten des Geschehens berichtete er in dieser langen Zeit oft von den dramatischen Entwicklungen und grauenhaften Kriegsereignissen. Sein umfassendes Wissen wie auch mehrere Sprachen (Russisch, Ukrainisch, Serbisch) waren für den Juristen und Milizoffizier wichtig für seine Reportagen. In einem sehr persönlichen Interview sprach ORF-Reporter Christian Wehrschütz über kritische Situationen, welche er in mehr als zwei Jahrzehnten seiner Tätigkeit als Balkan- und Ukrainekorrespondent erlebte. Er berichtete stets mit Authentizität und Empathie. Herr Wehrschütz wird mit seinen packenden Beiträgen in den Medien und im Fernsehen fehlen! Für den nächsten, sicher ruhigeren Lebensabschnitt wünsche ich dem sympathischen Star-Reporter und Korrespondenten nach seinem oft gefährlichen Reporterleben alles Gute. Durch seine langjährige Tätigkeit mussten er und seine Familie auf vieles verzichten, wofür im verdienten Ruhestand Zeit sein wird.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Fr, 3.7.2026
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