Teamchef Ralf Rangnick ging‘s nüchtern an. „Die Mannschaft hat ihr eigentliches Ziel erreicht“, sagte er nach Österreichs Ausscheiden gegen Spanien im WM-Sechzehntelfinale.
„Wir sind in einer extrem schwierigen Gruppe weitergekommen. Schon bei der Auslosung war uns klar, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, als Zweiter aufzusteigen und anschließend auf Spanien zu treffen“, so der Teamchef. Gegen Spanien gab‘s letztlich nichts zu holen. Das 0:3 war gleichzeitig die höchste Niederlage in der Ära Rangnick.
Rangnick: „Das war eine enorme Herausforderung. Ich glaube aber, dass diese Mannschaft gegen nahezu jeden anderen Gegner auf Augenhöhe gewesen wäre und gute Chancen gehabt hätte, noch weiterzukommen.“
„Herausragend guter Gegner“
Grundsätzlich sei er „enttäuscht, dass die Reise zu Ende geht“. Bis zum 0:1 sei seine Mannschaft gut im Spiel gewesen. „Wir hatten die eine oder andere Situation, die wir mit etwas mehr Mut oder besser hätten ausspielen können.“ Letztlich gelte es aber anzuerkennen, dass „wir heute auf einen herausragenden guten Gegner getroffen sind“.
Ganz ähnlich sah es Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer: „Glückwunsch an Spanien. In den ersten 20 Minuten, bis zur Pause, hatten wir ganz gute Momente. Aber beim letzten Pass, bei der letzten Aktion siehst du, dass die Qualität fehlt, die Genauigkeit. Da siehst du den Unterschied.“ Und der war am Donnerstag sehr deutlich zu sehen.
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