Diego Maradona kritisierte 2018 die WM-Vergabe an die USA, Kanada und Mexiko. Neben fehlender Fußballkultur, störte ihn auch die Kommerzialisierung des Sports in den Vereinigten Staaten.
Mit der Vergabe der Weltmeisterschaft 2026 an die USA, Kanada und Mexiko hatte Argentiniens Legende Diego Maradona keine Freude. Daraus machte er 2018, zwei Jahre vor seinem Tod, in einer argentinischen TV-Sendung keinen Hehl.
„Wollen vier Perioden im Spiel“
Ein Grund dafür war die Kommerzialisierung in den USA. Treffsicher sagte der Weltmeister von 1986 voraus: „Die Amerikaner wollen vier Perioden im Spiel. Für ihre Werbung!“ Damit traf der ehemalige Barca- und Neapel-Kicker voll ins Schwarze.
Zwei Trinkpausen eingeführt
Die FIFA führte für diese Endrunde verpflichtende Trinkpausen von jeweils drei Minuten nach 22 und 67 Minuten ein. Unabhängig von der Außentemperatur oder den klimatischen Bedingungen. Während der Unterbrechungen flimmert Werbung über die TV-Schirme.
Bei Mexiko lag Maradona daneben
Daneben lag Maradona mit der Einschätzung zu Mexiko. „Mexiko verdient es nicht. Wenn die Mexikaner gegen Brasilien oder Deutschland spielen. . . Boom, und sie sind draußen!“ Der Co-Gastgeber schaffte jedoch den Einzug ins Achtelfinale – mit vier Siegen und ohne Gegentor! Am Montag trifft man auf England. Deutschland hingegen musste gegen Paraguay im Sechzehntelfinale die Segel streichen, leckt zu Hause die Wunden.
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