7000 Hirsche sollen sterben. Nicht weil sie krank sind. Nicht weil sie Menschen gefährden. Sondern weil Brüssel sie als invasive Art einstuft. Ihr einziges „Vergehen“: Sie gehören einer Tierart an, die seit Generationen sicher hinter Zäunen lebt und dennoch als Gefahr für die heimische Natur eingestuft wird. Muss die Antwort aus Brüssel wirklich die Tötung wehrloser Tiere sein? Hinter diesen 7000 Tieren stehen keine Akten und keine Statistiken, sondern Familien, die über Jahrzehnte mit viel Herzblut Gehege errichtet, Tiere gezüchtet, investiert und Verantwortung übernommen haben. Doch hinter dieser Zahl stehen Lebewesen. Kälber. Muttertiere. Hirsche. Tiere, die niemandem etwas genommen haben und nichts von Gesetzen oder Politik wissen. Der Sika-Hirsch ist kein aggressives Wildtier, sondern ein ruhiges, scheues und sensibles Tier. In Gehegen lebt er seit Generationen unter der Obhut des Menschen, kennt dessen Stimme, den Traktor und den Futtereimer – und vertraut darauf, dass von ihm keine Gefahr ausgeht. Und nun sollen ausgerechnet jene Menschen, die diese Tiere über Jahre gepflegt, aufgezogen und behütet haben, hilflos mitansehen müssen, wie ihr Lebenswerk zerstört wird und ihre Tiere zum Tod verurteilt werden. Für viele ist das ein Verrat an Vertrauen, Verantwortung und Menschlichkeit. Seit Generationen leben diese Hirsche sicher in eingezäunten Gehegen. Trotzdem lautet die Antwort der EU nicht Kontrolle, sondern Tötung. Wie kann es sein, dass man Tierwohl, Nachhaltigkeit und Biodiversität predigt und gleichzeitig einen Tötungsbefehl für 7000 Hirsche erlässt? Wie kann es sein, dass man bäuerliche Traditionen beschwört und gleichzeitig jenen Menschen den Boden unter den Füßen wegzieht, die genau diese Werte seit Generationen leben? Noch ist Zeit für ein Veto. Noch ist Zeit für Vernunft. Noch ist Zeit, diesen Irrsinn zu stoppen. Wenn eines Tages die Gehege leer sind und die letzten Schüsse längst verhallt sind, wird sich kaum jemand an Verordnungen oder Akten erinnern. Erinnern wird man sich an 7000 unschuldige Hirsche. Tiere, die niemandem etwas getan haben. Tiere, die dem Menschen vertrauten – bis zu jenem Tag, an dem ausgerechnet der Mensch kam, um sie zu töten.
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