Während ständig Leistungen seitens der ÖKG für Patienten gekürzt werden, fordert Frau Schilling Abtreibungen auf Kosten der Allgemeinheit. Vorweg: Eine Schwangerschaft ist per se keine Krankheit. Welche psychischen Folgen eine rasch (weil doch ein gewisser Termindruck vorhanden) durchgeführte Abtreibung haben kann, ist zumindest offiziell nicht erfasst. Der Aufruf: „Bildet Banden“ ist für mich eine gewagte Aussage von Frau Schilling. Eigentlich sollte es für die Politik an erster Stelle stehen, Leben – egal, ob bereits geboren oder noch im Mutterleib – zu schützen und nicht zu verunmöglichen. Es mag in ganz wenigen Fällen ein berechtigter Grund vorliegen, eine Schwangerschaft abzubrechen, aber das sollte wirklich nur die allerletzte Option sein. Zudem gibt es genug Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu verhindern.
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