Bemerkenswert ist die Rede des Finanzministers zum Budget. Uns Bürgern sind die Fragen wichtig: Woher kommen die hohen Schulden? Wer trägt letztendlich die Verantwortung? Nur durch Sachfragen kann man Lösungsmöglichkeiten und Einsparungen in Angriff nehmen. Floskeln, wie „die Wahrheit ist den Menschen zumutbar“, nützen aktuell gar nichts. Diese erleben wir bei jedem Einkauf. Stattdessen sollte sich unsere Regierungsmannschaft die „Kinder-Uni, Band 1“ (Seite 87) zu Gemüte führen, wo explizit schriftlich festgehalten ist: „Einfach mehr Geld zu drucken ist also kein geeignetes Mittel, um die Unterschiede zwischen Arm und Reich abzumildern. Es führt zu Inflation, wirtschaftlichem und schließlich auch politischem Chaos.“ Na bitte, so wird die rasante Talfahrt des Geldes vom Jahr 1923 beschrieben, wo die Inflation in Deutschland auf 750 Milliarden Prozent geschätzt wurde! Angesichts dieses Artikels macht eine Schuldenbremse doch Sinn? Warum hält sich EU-weit niemand mehr daran?
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