Die USA sind die größte Volkswirtschaft der Welt und haben gleichzeitig die höchste Staatsverschuldung. Ihre Staatsschulden belaufen sich auf rund 39 Billionen (39.000 Milliarden) US-Dollar, was einem Anteil von etwa 125 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn hat in jüngsten Veröffentlichungen vor den extrem hohen Staatsschulden der USA gewarnt. Er wies jedoch auch darauf hin, dass die USA de facto gar nicht in Konkurs gehen können, weil die USA ihre Schulden in Dollar aufnehmen. Die amerikanische Notenbank Fed kann deshalb Geld drucken, um die Schulden zu begleichen. Offensichtlich überspannen die USA ihre Sonderstellung zunehmend, was ernste Konsequenzen für die Weltwirtschaft nach sich ziehen könnte. Die verdeckte Gefahr ist ein möglicher hoher Zinsanstieg für die Staatsschulden der USA. Ein Staatsbankrott der USA würde wahrscheinlich eine weltweite Finanzkrise auslösen. Aktien- und Anleihenmärkte würden in Panik verfallen und die Zinsen in den USA würden explosionsartig steigen. Wir können jedoch beruhigt sein, denn es gibt viele Experten, die behaupten, die USA könnten gar nicht pleitegehen.
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