Dass die Weltorganisation für Meteorologie für die Jahre 2026 bis 2030 mit Temperaturen nahe oder über bisherigen Rekordwerten rechnet, ist ein ernst zu nehmendes Alarmsignal. Der bisherige Sommer zeigt bereits deutlich, was das bedeutet: Extremwetterereignisse folgen in immer kürzeren Abständen aufeinander, Temperaturrekorde werden gebrochen, Waldbrände nehmen zu, Wasserknappheit wird immer häufiger zum Thema und die Belastung für Menschen und Tiere ist in vielen Orten spürbar. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass das Handeln des Menschen das Klima schädigt. Ebenso ist bekannt, dass die Folgen katastrophal sein werden. Trotzdem werden Warnungen der Wissenschaft geflissentlich ignoriert, als wären schmelzende Gletscher, sterbende Meere und wachsende Wüsten bloß Meinungsforschung. Die Gesetze der Physik lassen sich aber nicht aushebeln. Umso mehr frage ich mich ernsthaft: Wie lebenswert bleibt unser Alltag, wenn Wetterextreme immer normaler werden? Was nützt die stabilste Währung auf einem unbewohnten Planeten? Faktum ist: Wir leben auf Pump von einer Natur, die keine Kredite mehr vergibt. Umso wichtiger ist ein verantwortungsvolles Handeln – vor allem im Sinne kommender Generationen.
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