Ein Video der EU-Grenzschutzbehörde Frontex bringt jetzt die „Seenotretter“ von Sea Watch unter Druck. Die Aufnahmen zeigen, dass die „Guten“ von Sea Watch vor der libyschen Küste in ruhigen Gewässern von einem Schlepper-Schnellboot Migranten übernehmen, die sie dann nach Italien, in die EU, „retten“. Also kein Sturm, kein sinkendes Boot in Seenot, kein Notfall auf See. Es wird nur das tägliche Geschäft der „Seenotretter“ aufgezeigt. Was aber der Politik in der EU, in Brüssel, seit Jahr und Tag bekannt ist. Schon im Dezember 2016 brachte die Webseite „Gefira“ einen Artikel mit einem Video unter Anwendung von marinetraffic.com zum Thema „Seenotrettung“ bzw. Schlepperei in die EU. Da wurde dokumentiert, dass in knapp zwei Monaten von neun NGOs, darunter Sea Watch, fast 40.000 Menschen von der libyschen Küste abgeholt und nach Italien gebracht wurden. Im Artikel wurde von „Migrantenschmuggel in einem industriellen Ausmaß“ geschrieben. Nichts passierte. Und es passiert auch heute noch nichts; im Gegenteil. Ein italienischer Innenminister wurde vor Gericht gestellt, weil er gegen „gute“ NGO-Schlepperei vorgehen wollte. Und dann wird scheinheilig gejammert über die illegale Migration.
Josef Höller, per E-Mail
Erschienen am So, 26.7.2026
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