Wieder wird beklagt, dass die Geburten in Österreich zurückgehen. Niemand fragt nach den Ursachen. Dabei ist es ganz einfach. Solange Kinder für Frauen in ihrem Leben Stolpersteine und schlussendlich Altersarmut bedeuten, ist zu befürchten, dass sich das nicht so rasch ändern wird. Frauen lassen sich nicht mehr auf Küche und Heim reduzieren. Die meisten Frauen sind in Österreich gut ausgebildet und wollen auch beides, Kind(er) und Job. Frauen wollen ihre Ausbildungen aber auch beruflich nutzen. Nur ist das meist nicht möglich, weil die Rahmenbedingungen fehlen. Wir brauchen eine moderne Familienpolitik, die dem gerecht wird, und nicht die automatische Annahme, dass nur Frauen für Betreuungsarbeit zuständig sind, damit die Männer sich verwirklichen können. Die Gesellschaft muss sich ändern und das konservative Denken in der Familienpolitik aufhören. Frauen sind keine Rabenmütter und Männer keine Familienernährer. Beide brauchen gleiche Chancen und den Zugang zum beruflichen und sozialen Leben.
Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenringes, per E-Mail
Erschienen am Mi, 20.5.2026
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