Das aktuelle Rekorddefizit der Stadt Wien kommt kaum überraschend. Wer die Finanzen der Hauptstadt verfolgt, sieht seit Jahren eine verfehlte Prioritätensetzung. Auf der einen Seite zieht Wien durch die im Bundesländervergleich höchsten Sozialleistungen und die Mindestsicherung immer mehr Menschen und Asylberechtigte an, was die Sozialbudgets massiv überlastet. Auf der anderen Seite wird das Geld der Steuerzahler für kostspielige Großveranstaltungen wie das Donauinselfest, den ESC oder für oft fragwürdige Straßenumbauten ausgegeben. Es braucht endlich eine Rückkehr zur wirtschaftlichen Vernunft.
Ernst Pitlik, Wien
Erschienen am Mi, 20.5.2026
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