Reform ist das aktuelle Zauberwort in der Politik und alles soll reformiert werden. Für das angeschlagene Bildungssystem gibt es konkrete Vorschläge, doch die Verlängerung der Volksschule auf sechs Jahre, letztlich eine Abart der höchst umstrittenen Gesamtschule, oder die Reduktion von Lateinunterricht ergibt nur wenig Sinn und verschlimmert den Zustand. Auch die bisher vorgeschlagenen Schritte im Gesundheitswesen, etwa Kompetenzverlagerungen an den Bund, ändern wenig an strukturellen Problemen. Hier müsste die Politik den Mut haben, das Wahlarztsystem zugunsten von Kassenärzten deutlich einzuschränken und gleichzeitig für ausreichende Kapazität zu sorgen. Reform kommt übrigens aus dem Lateinischen und bedeutet wortwörtlich „zurückbilden“ bzw. „in die alte Form bringen“, wobei die Wiederherstellung mancher Erfolgssysteme nicht die schlechteste Lösung wäre.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Mi, 13.5.2026
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