Friedenschance oder ideologische Blockade? Zum aktuellen Weltgeschehen und der Rolle der EU sowie nationaler Politiker drängt sich ein ernüchterndes Bild auf. Nun signalisiert Wladimir Putin – aus welchen Gründen auch immer – Gesprächsbereitschaft, knüpft diese jedoch an die Teilnahme von Deutschlands Ex-Kanzler Gerhard Schröder. Die Reaktion der EU folgt prompt: ein abruptes „Nein“. Man beharrt darauf, dass ohne die Brüsseler Bürokratie am Verhandlungstisch kein Frieden möglich sei. Besonders Frau Meinl-Reisinger erklärt uns das gewohnt vollmundig. Dabei scheint man zu vergessen: Die EU darf zwar mit unserem Steuergeld fleißig den Krieg befeuern, spielt aber im echten geopolitischen Machtgefüge kaum noch eine relevante Rolle. Es ist tragisch, dass jene Menschen, die an vorderster Front ihr Leben riskieren, nicht abstimmen dürfen. Denen wäre es vermutlich völlig egal, ob dort Gerhard Schröder, eine „wildgewordene“ Außenministerin oder von mir aus das Marsmännchen „ET“ sitzt – solange das Sterben ein Ende hat. Man muss wahrlich kein „Putinversteher“ sein, um zu erkennen, dass die Unbeweglichkeit der EU-Bürokraten brandgefährlich ist. Österreich ist ein neutrales Land. Diese Neutralität stünde sowohl unserer Regierung als auch den Herren Brandstätter und Co. gut zu Gesicht, anstatt sich blindlings der Brüsseler Linie zu unterwerfen. Mein Fazit: Die Moral von der Geschicht’, trau den gefährlichen Schreibtischtätern nicht. Sie entscheiden über Köpfe hinweg, während andere die Zeche zahlen.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Mi, 13.5.2026
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