Am 1. Mai wird auf der ganzen Welt der Tag der Arbeit gefeiert. Der Feiertag geht auf den Kampf für den 8-Stunden-Tag in den USA zurück. Doch der Tag ist nicht nur ein Gedenktag, es geht um alles, was die Arbeiterbewegung bereits erreicht hat und wofür sie noch kämpft. Viele Errungenschaften – vom öffentlichen Gesundheitssystem über faire Löhne und bezahlten Urlaub, bis hin zur Pensionsversicherung – sind heute wieder in Gefahr. Auch deshalb ist der Tag der Arbeit heute noch relevant. Auf der ganzen Welt gehen am 1. Mai Arbeiterinnen und Arbeiter auf die Straße. In Wien ziehen jedes Jahr tausende Menschen mit roten Fahnen über die Ringstraße bis zum Rathaus, wo die Festreden zu Ehren des Tags der Arbeit gehalten werden. Doch am 1. Mai geht es nicht um Umzüge, Festreden und rote Fahnen, sondern um das, wofür sie stehen: die Arbeiterbewegung und ihre Errungenschaften. Die politische Kraft der Arbeiterinnen und Arbeiter hat Milliarden von Menschen aus dem Elend geholt und unsere Welt komplett verändert. Oftmals stehen sozialdemokratische Parteien heute in der Kritik, einerseits, weil sie aufgrund des hohen Lebensstandards nur mehr wenig zu verteilen haben, andererseits, weil europaweit rechte Bewegungen mit Kritik und Hetze stärker werden. Der Tag der Arbeit steht für alle Rechte, welche die Arbeiterbewegung erkämpft hat. Diese Rechte sind aber nicht in Stein gemeißelt. Deshalb hat der 1. Mai heute noch als Feiertag große Bedeutung. Alle sozialen Errungenschaften bleiben nur so lange bestehen, wie diese verteidigt werden. Dafür braucht es eine starke Arbeiterbewegung, heute, morgen und in hundert Jahren. Das Wichtigste im Kampf für eine gute Zukunft ist Solidarität und füreinander einstehen!
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Fr, 1.5.2026
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