Wem nützt es, wenn begabte Kinder zwei Jahre länger in die Volksschule gehen und so auch dementsprechend mehr Zeit für ihren Werdegang benötigen? Richtig ist: Das, was die Primarstufe verbockt, das kann die Sekundarstufe kaum noch ausgleichen. Besser als eine bloße Verlängerung der Schulzeit wären somit ein Plädoyer für mehr Ernsthaftigkeit und eine Rückbesinnung auf die Basiskompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen – einschließlich der separaten Beurteilung in Ziffernform (!) in den Zeugnissen! Wünschen kann man sich immer vieles, sowohl im Ministerium als auch in den Kinderzimmern, . .aber: Auch wenn man’s nicht so gerne hört -sind Schule und Bildung doch kein Wunschkonzert!
Florian Stadler, Aschach/Donau
Erschienen am Do, 23.4.2026
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