Die Forderung von ÖGB-Frauenchefin Korinna Schumann nach einer Deckelung der Wahlarzthonorare ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Anstatt das marode Kassensystem zu sanieren, will man jetzt auch noch das letzte Refugium für qualitätsvolle Medizin ruinieren. Was wird die Folge sein? Ein Wahlarzt muss wirtschaftlich kalkulieren. Wird ihm ein Preisdiktat aufgezwungen, wird er die Schlagzahl massiv erhöhen müssen, um seine Kosten zu decken. Das Ergebnis: Fließbandabfertigung im Fünf-Minuten-Takt, genau wie wir es vom Kassenarzt bereits kennen. Wer Zeit und Qualität will, wird durch diese sozialistische Gleichmacherei bestraft. Die ÖGK wäre gut beraten, endlich ihren eigenen Bürokratiewahnsinn in den Griff zu bekommen, anstatt Ärzte mit Bergen von Formularen, sinnlosen Dokumentationspflichten und starren Leistungskatalogen zu schikanieren. Es müssten endlich attraktive Bedingungen für Kassenverträge geschaffen werden. Wer Mediziner per Zwang oder Deckelung in ein System pressen will, das sie längst in die Privatordination getrieben hat, hat aus dem Ärztemangel nichts gelernt. Hört auf, die Symptome zu bekämpfen, und fangt endlich an, die Kassenmedizin so auszustatten, dass ein Arzt wieder Arzt sein darf und nicht zum unbezahlten Verwaltungsangestellten der ÖGK degradiert wird!
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