Im Jahre 1911 wurde der Internationale Frauentag erstmals begangen. Seit 1918 gibt es in Österreich das Frauenwahlrecht und seit 1921 kämpfen die Frauen auch bei uns am 8. März, dem Tag der Frauen, für die gleichen Rechte zwischen Mann und Frau. In einigen Staaten ist dieser Tag sogar ein offizieller Feiertag. Wenn Frauen aus allen Kontinenten zur gemeinsamen Feier ihres Tages aufrufen, dann können sie also auf eine lange Tradition ihres Kampfes für Gleichberechtigung in der Gesellschaft, für Gerechtigkeit und Frieden zurückblicken. In vielen Berufen und Branchen verdienen Frauen für die gleiche Arbeit immer noch weniger als Männer. In der Woche vor dem besagten Frauentag melden sich auch diverse Politiker und der Bundespräsident zu Wort und lamentieren über die Ungleichheit. Aber tun sie dagegen auch etwas? Bisher, leider nein! Einigen Frauenvertretungen im Parlament und natürlich den meisten Moderatoren im ORF sind die Verweiblichung der Sprache (Gendern) viel wichtiger als die echten Frauenprobleme. Es gab sogar Ministerinnen in einer früheren Regierung, denen Themen wie Samenspenden und künstliche Befruchtung für Lesben wichtiger waren als die existenziellen Probleme der Frauen. Aber diese Emanzen und ihre Helfershelfer vergessen die wahren Anliegen und die wirklich wichtigen Themen der Frauen, denn es ist für manche Parteien sowieso nicht opportun, dass Frauen nur für ihre Familie da sind. Zum Thema Ungleichheit: Viele Frauen, die Kinder großgezogen haben, zusätzlich den Familienhaushalt geführt haben und zudem auch noch 15 bis 20 Jahre gearbeitet haben, werden im Alter mit 450 bis 500 Euro Rente abgespeist. Übrigens, ohne Ehemann würden sie die volle Höhe der Mindestpension erhalten. Wo bleibt in diesen Fällen der Aufschrei der großen Töchter und der Frauenvertreterinnen? Haben diese Hausfrauen für den Staat nicht ebenfalls eine großartige Leistung vollbracht?
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am Fr, 6.3.2026
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