Jahrzehntelang galt der Familienschmuck der einstigen österreichischen Kaiserfamilie als verschollen. Wenn heute solch bedeutende historische Artefakte wieder auftauchen, dann sind sie keine Familienandenken, sondern Symbole einer ganzen Epoche und meiner Meinung nach daher an die Republik Österreich als Rechtsnachfolger des Kaiserreiches zurückzugeben. Besitztum in diesem Ausmaß ist kein persönliches Recht der Habsburger, sondern Teil unserer Geschichte, die allen gehört. Der sagenumwobene „Florentiner“-Diamant oder Sisis Juwelen gehören nicht in ein privates kanadisches Schließfach, sondern allen – und damit in ein Museum, zugänglich für jede und jeden. Dass Vizekanzler Babler daher prüfen lassen möchte, ob der wieder aufgetauchte Schatz Österreich gehört, ist ein begrüßenswerter Schritt.
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