Schon jetzt wird angekündigt, dass nächstes Jahr die Netzgebühren drastisch angehoben werden. Als Begründung werden die steigenden Kosten für den Netzausbau genannt. Das wäre auch einleuchtend, ist aber angesichts der hohen Gewinne der Energiekonzerne, die allesamt in der Hand von Land, Bund oder Gemeinden liegen und somit indirekt den Bürgern dieses Landes gehören, nicht nachvollziehbar. Dies umso mehr, da bei Schieflagen der Steuerzahler – wie zuletzt bei Wien Energie – zumindest mit Bürgschaften geradestehen muss! Wo bleibt hier der Rechnungshof, um die Kostenwahrheit zu hinterfragen?
Karl Prohaska, Wien
Erschienen am Sa, 21.12.2024
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