Es erfüllt mich mit großer Sorge, wenn ich nahezu täglich von Insolvenzen und dem Niedergang traditionsreicher Betriebe lese, die über Generationen hinweg das Rückgrat unserer Gesellschaft und Kultur gebildet haben. Gasthäuser, Familienunternehmen und Handwerksbetriebe, die zwei Weltkriege, Wirtschaftskrisen und zahlreiche historische Umbrüche überstanden haben, müssen nun nach Hunderten von Jahren ihre Türen schließen. Was ist in den letzten vier Jahren geschehen, das eine solche Entwicklung möglich macht? Sicher, die Pandemie hat viele Betriebe an ihre Belastungsgrenze gebracht, und auch der Krieg in der Ukraine sowie die Energiekrise haben massive Auswirkungen auf die Wirtschaft. Doch es stellt sich die Frage: Wie konnte es so weit kommen, dass diese Herausforderungen eine derart existenzielle Bedrohung darstellen? Viele Unternehmerinnen und Unternehmer fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Es mangelt an nachhaltigen Konzepten, Entlastungsmaßnahmen und einem klaren Bekenntnis zur Förderung des Mittelstands – jener Betriebe, die unsere Städte und Dörfer lebendig halten und als Arbeitgeber unverzichtbar sind. Stattdessen sehen wir oft kurzfristige, unzureichende Maßnahmen, die zwar Schlagzeilen machen, den Betroffenen jedoch kaum weiterhelfen. Diese Entwicklung ist nicht nur ein wirtschaftliches Problem, sondern auch ein kulturelles. Mit jedem Traditionsbetrieb, der schließt, verlieren wir ein Stück Geschichte, Identität und Gemeinschaft. Es geht hier um Menschen, um Existenzen und um den Erhalt einer lebenswerten Zukunft für kommende Generationen.
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