Der Niedergang von kikaLeiner ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die traditionellen Handelsmodelle zunehmend unter Druck geraten. Die Konkurrenz durch Online-Handelsriesen, steigende Miet- und Betriebskosten sowie veränderte Konsumgewohnheiten lassen viele große Namen in die Knie gehen. Der Ruf nach staatlicher Unterstützung ist laut, doch ist es wirklich die Aufgabe des Staates, ein Unternehmen zu retten, das über Jahre versäumt hat, sich an veränderte Märkte anzupassen? Die Insolvenz trifft natürlich in erster Linie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hart, die plötzlich um ihre Jobs fürchten müssen. Sie ist aber auch ein Weckruf für die gesamte Handelsbranche. Es wird Zeit, dass wir den Wandel im Konsumverhalten ernst nehmen und die Zukunft des Handels neu gestalten – für nachhaltige, digitale und regionale Lösungen.
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