Zwar dürfte der SPÖ-Bundesvorsitzende und Vizekanzler-Kandidat Andreas Babler die kürzlich erfolgten Rücktritte des SPÖ-Bürgermeisters von Linz, Klaus Luger, sowie die Rücktritte der SPÖ-Chefs von Oberösterreich, Michael Lindner, von Salzburg, David Egger, und von Tirol, „Jagdausflügler“ Georg Dornauer, eher mit einem lachenden Auge sehen. Denn sie alle waren innerparteilich LH-Doskozil-Unterstützer und lehnten die links-linke Politik Bablers bekanntlich ab. Doch für die SPÖ bedeuten diese zum Teil erzwungenen Rücktritte ein weiteres Desaster. Da sowohl die ÖVP als auch die FPÖ mit Skandalen zu kämpfen haben, müsste man sich als Wähler mit stabilem Rückgrat von dieser österreichischen Art der politischen Kultur eigentlich mit Grausen abwenden, denn ändern werden sich diese Umstände in absehbarer Zeit wohl nicht.
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