Die Wahl in Amerika rückt immer näher, und das verheißt nichts Gutes. Als Donald Trump im Jahr 2016 gegen Hillary Clinton angetreten ist, wurden ihm im Vorfeld in den europäischen Medien nur geringe Chancen eingeräumt. Wie es ausgegangen ist, wissen wir. Jetzt ist die Berichterstattung ähnlich geartet, zumal er sich ja nicht gebessert hat, sondern eher das Gegenteil eingetreten ist. In Satire-Shows in Europa wird er verhöhnt und durch den Kakao gezogen, aber das sehen die amerikanischen Bürger ja nicht und lassen sich daher von ihrer vorgefassten Meinung nicht abbringen. Nachdem er jetzt wieder gegen eine Frau antritt, könnte ja die offensichtliche Scheu der Amerikaner vor einer Frau als Präsidentin wieder entscheidend durchschlagen. Und ich weiß nicht, welches Szenario mir mehr Sorgen bereiten sollte. Dass er verliert und dann seine Niederlage wieder nicht wahrhaben will, was im Jänner 2021 in dem von ihm angezettelten Sturm aufs Kapitol gegipfelt hat und diesmal vielleicht noch mehr eskalieren könnte, schlimmstenfalls bis zum Bürgerkrieg? Oder dass er die Wahl doch wieder gewinnt und damit ein Mann in seinem unberechenbaren Geisteszustand wieder 4 Jahre nach Belieben fuhrwerken und Dinge entscheiden kann, die uns in Europa sicher nicht gefallen werden? Unsere Amerika-Hörigkeit und -Abhängigkeit ist zwar auch nicht gut, aber schon wieder ein Präsident Trump für die nächsten Jahre wäre noch schlechter. Wer weiß schon, was dem noch alles einfällt, vermutlich nicht einmal er selbst!
Gerhard Hintermeier, St. Pölten
Erschienen am Do, 24.10.2024
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