Der Bildungsminister einer vorgeblich konservativen Partei sieht es derzeit als vordringliche Aufgabe, die Schülerfreizeit zu verstaatlichen (Forcierung der verschränkten Ganztagsschule) und damit die Jugendarbeit der Vereine zu zerstören. Placebo-Maßnahmen wie „Digitales Zeugnis per E-Mail“ und „Digitaler Schülerausweis“ werden sicher nicht die großen bildungspolitischen Würfe sein und bedeuten letztendlich administrative Mehrarbeit ohne wirklichem Nutzen. Die längst fällige Reform der Lehrerausbildung bleibt halbherzig, die Abschaffung der schriftlichen (pseudo)vorwissenschaftlichen Arbeit wird in den AHS vollzogen, in den BHS wird diese Quelle des Tarnens und Täuschens (trotz interner Widerstände) wohl erhalten bleiben. Währenddessen steigt in den Schulen der bürokratische Aufwand (Dokumentationspflichten, Berufungen etc.), Schulen werden bei Problemen mit sprachlicher und kultureller Integration sowie Alphabetisierung weitgehend allein gelassen. Einziger Lichtblick: Viele Kolleginnen und Kollegen glühen für ihre Sache und vollbringen trotz widriger Umstände wahre Wunder. Allerdings: Vom Glühen bis zum Verglühen ist es nur ein kleiner Schritt. Möge dieser (vor allem den kommenden Junglehrern) durch geeignete Maßnahmen erspart bleiben.
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