Dem Beitrag „Die Angst vor dem großen Krieg“ von Dr. Klaus Woltron in der Sonntagsbeilage der „Kronen Zeitung“ ist eigentlich kein vernünftiges Argument entgegenzusetzen. Die Entscheidung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz, dass die Ukraine mit westlichen Waffen künftig Ziele in Russland angreifen darf, markiert einen brandgefährlichen Wendepunkt und zieht Europa noch tiefer in den Krieg hinein. Man könnte meinen, es hätte die jüngere Geschichte nicht gegeben. Statt die Eskalation weiter voranzutreiben, sollte die Bereitschaft, solch einen Konflikt auf internationaler Ebene über intensive Gespräche mit allen daran beteiligten Protagonisten zu entschärfen, verstärkt werden, um weiteres Leid zu verhindern und einen drohenden Dritten Weltkrieg abzuwenden. Wo ein Wille, ist bekanntlich auch ein Weg. Wir brauchen Diplomatie, Verhandlungen und einen Waffenstillstand.
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