Wenn man das „Krone-Interview“ mit der Mutter der verschleppten Hamas-Geisel Naama Levy liest, zerreißt es einem das Herz. Man mag sich gar nicht ausmalen, durch welche Hölle die Mutter der immer noch Entführten geht – mit der völligen Ungewissheit über das Schicksal ihrer Tochter, aber mit dem Wissen über den blinden Hass, der die Entführer der Hamas-Terroristen antreibt. Der Schmerz, wenn nahestehende Personen aus dem Leben gerissen und als Geiseln genommen werden, muss unerträglich sein. Nach mehr als sieben Monaten werden laut Angaben noch immer über 100 Geiseln im Gazastreifen festgehalten. Vergessen sind diese Menschen nicht, aber leider gibt es mittlerweile wohl bei vielen nur noch wenig Hoffnung auf eine Lösung, sosehr man es sich auch wünschen würde. Man kann also nur auf ein Wunder hoffen.
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