Frau Katharina Messner erwähnt in Ihrem Artikel über Maria Lichtmess am Rand das „Dienstbüchlein“. Das war nichts anderes als Sklaverei, hier bei uns in Österreich in der viel gepriesenen guten alten Zeit. Dienstboten durften nicht kündigen, nur der Dienstherr war berechtigt, das Arbeitsverhältnis zu lösen. Und was er ins Dienstbuch hineinschrieb, blieb ihm überlassen. Eine schlechte Dienstbeschreibung konnte die Existenz vernichten. Lief aber jemand seinem Dienstherrn davon, dann suchte ihn die Gendarmerie, prügelte ihn windelweich und brachte ihn in Handschellen zurück. Es gibt leider genug Literatur über diese Zustände. Warum diese Zeit die „gute alte Zeit“ genannt wird, konnte ich nie herausfinden.
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