Da wundert sich in der ORF-„Pressestunde“ ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian darüber, dass die hohe Teuerung mittlerweile zu einem Standortnachteil geworden ist. Er fordert, dass es dringend Maßnahmen zur Stärkung der Konjunktur und Senkung der Inflation braucht. Aha. Ist nicht er derjenige, für den es am besten Lohnerhöhungen von 12–13 Prozent geben sollte? Und dann bekrittelt er hohe Energiepreise, Probleme in der Bauwirtschaft und so weiter. Weiterhin steigende Preise, verursacht durch extrem hohe kollektivvertraglich geregelte Lohnerhöhungen, heizen die Inflation natürlich an. Kleine Betriebe, die sich diese Erhöhungen nicht leisten können – bzw. nur durch Preiserhöhungen, die einen weiteren Betrieb gewährleisten würden –, werden für den Konsumenten unattraktiv und verschwinden vom Markt – und mit ihnen auch Arbeitsplätze. Nicht dass ich falsch verstanden werde: Ich vergönne jedem seine Lohnerhöhung. Aber: Die 8,2–9,3% Gehaltserhöhung z. B. im Handel bleiben doch nicht in der Geldbörse, sondern decken gerade einmal die Teuerung ab, oder? Für mich ist es ein Nullsummenspiel mit den oben erwähnten Effekten: Inflation und Pleiten marschieren nach oben, Attraktivität des Standorts Österreich nach unten. Ist es das, was Sie wollen, Herr Katzian? Oder wundern Sie sich nur weiter?
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