Eine landesweite Diskussion über notwendige Abkühlphasen bei Politikern hat vollkommen zurecht begonnen. Denn was für ein Bild zeichnet sich da ab, wenn Menschen nur noch in die Politik gehen, um dadurch ihr eigenes Ego voranzubringen? Was hat der Staat, was hat die Allgemeinheit von solchen Individuen? In den vergangenen Jahren wurde uns klar vorgeführt, was es heißt, wenn nur noch Opportunisten in die Politik gehen. Große Worte nach einer jeweils gewonnenen Wahl, danach verbreitete Hoffnung, dass sich alles zum Besseren wenden wird, viel Symbolik mit neuen Farben, extrem junge Leute in wichtigen Positionen – ja, und danach? Beim ersten gröberen Gegenwind und dann, wenn herauskommt, dass man auch mit unlauteren Mitteln seine Macht ausgenutzt hat, schmeißt man das Zeug hin und geht in die Privatwirtschaft – entweder zu Herrn Benko in den Aufsichtsrat, zu Herrn Thiel ins Silikon Valley, oder man wird als ehemaliger Finanzminister plötzlich CEO von einem Investmentfonds. Der Eindruck, dass es in Wahrheit um nichts anderes geht bzw. ging, als die eigene Karriere und den eigenen Wohlstand auf Kosten der Allgemeinheit zu fördern, bleibt übrig. Kein guter Eindruck. Und extrem schädigend für die weiterhin notwendige Akzeptanz unseres demokratischen Systems und dem damit verbundenen Berufsstand „Politiker“.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Fr, 15.12.2023
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