Werter Herr Minister Rauch, Ihre Absicht, die Medikation auf Wirkstoffverschreibung umzustellen in Ehren, aber Sie vergessen dabei auf die Menschen, die regelmäßig Medikamente nehmen müssen. Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt gehöre ich auch dazu. Es hat damals mehr als ein halbes Jahr gedauert, bis mein Arzt die richtige Kombination „meiner Pulverln“ gefunden hatte und ich mich wieder wohlfühlte. Pulverl ist nicht Pulverl, auch wenn der Wirkstoff gleich ist. Die Apotheker in Ehren, aber ich möchte nicht zu ihrem Versuchskaninchen werden, ich möchte meine bekannten Medikamente und nicht, was gerade vorrätig ist. Herr Minister, Ihr Vorhaben geht zu Lasten der Patienten, vor allem älterer mit Dauermedikation.
Gustav Zeleny, Wien
Erschienen am Sa, 18.11.2023
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