Die Notwendigkeit fairer Löhne hat in den letzten Jahren an Dringlichkeit gewonnen. Preissteigerungen von nahezu 23% seit 2019 stehen einem Lohnwachstum von lediglich 16% gegenüber, wodurch insbesondere Niedrigverdiener belastet werden, die mit dem Mindestlohn kämpfen. Arbeitgeber, besonders in der Metallbranche, zögern, angemessene Lohnerhöhungen zu gewähren, und berufen sich dabei auf Argumente wie die angeblich schlechte Wirtschaftslage oder Konkurrenzdruck. Trotzdem zeigt sich, dass diese Branche in Österreich seit 2000 das stärkste Wachstum in der EU verzeichnete, während die Lohnkosten nur minimal stiegen. Statt dauerhafte Lohnsteigerungen zu unterstützen, bevorzugen Arbeitgeber oft Einmalzahlungen, um langfristige Gehaltsverbesserungen zu umgehen. Gewerkschaftsforderungen nach höheren Löhnen sind daher nicht unbegründet. Insbesondere in typischen Frauenberufen sind die Löhne oft unzureichend. Eine Erhöhung der Löhne in diesen Berufen ist dringend erforderlich, um Armut zu bekämpfen. Darüber hinaus hat eine adäquate Lohnerhöhung volkswirtschaftliche Vorteile: Sie steigert die Kaufkraft und fördert das Wirtschaftswachstum. Es liegt im Interesse aller, faire Lohnverhandlungen für Metallarbeiter zu führen.
Prof. Harry Kopietz, Präsident d. Wiener Pensionistenverbandes
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