Signa ist ein Fanal für den Turbokapitalismus. Alles ist auf grenzenloses Wachstum ausgelegt gewesen. Kaufen, bauen, kaufen, bauen ... und darauf wetten, dass die Kredite günstig bleiben und die Immobilienpreise in die Höhe schießen. Die Banken und Investoren haben dabei gerne mitgespielt, da man sich schnell und viel Geld erwartete. Alles, was man im operativen Bereich, in einem substanziellen Geschäft angriff, ist schief gegangen – Galeria Kaufhof, kika/Leiner ... – aber bisher war das „Elegante“ dabei, dass der Staat viel von dem geschäftlichen Misserfolg mittragen musste. Jetzt sind die Zinsen gestiegen und die Immobilienpreise am absteigenden Ast bzw. sie steigen nicht mehr um vollkommen absurde Werte. Eigentlich eine ganz normale Entwicklung, da die Immobilienpreise über eine (zu) lange Zeit überdurchschnittlich gestiegen waren und die Zinsen unnatürlich niedrig waren. Und gerade diese Fakten machen aus Signa ein Fanal für den Kasinokapitalismus. Man setzte auf Dinge, die keine normale langfristige Entwicklung widerspiegelten. Man baute sich ein potemkinsches Dorf, dass die Prominenz von allen Seiten – Gusenbauer, Kurz, Haselsteiner, Riess usw. – gerne hofierten. Ich hoffe nur, dass die Lohnabhängigen, die dort beschäftigt sind, halbwegs gut dabei herauskommen und der Staat keinen Euro für diesen Schwachsinn hinblättert.
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