Ich finde es ausgesprochen erfreulich, wenn „unsere“ ÖBB mit ihren Nachtzügen europaweit so erfolgreich sind und jetzt auch noch vorhaben, die Zahl der von ihnen „über Nacht sicher und umweltschonend transportierten Fahrgäste“ in den nächsten sieben Jahren sogar noch zu verdoppeln! Negativ aufgefallen ist mir jedoch, dass es unlängst (also über sieben Wochen vor der eigentlichen Reise!) überhaupt nicht mehr möglich war, am 27. Oktober im Nightjet Paris–Wien, der derzeit ja nur dreimal pro Woche fährt, in einem Sitzwagen bzw. in einem Liege- oder Schlafwagen auch nur irgendeinen Platz zu bekommen: Wäre es da nicht „mehr als logisch“, diesen ganz offensichtlich sehr beliebten Zug wenigstens täglich fahren zu lassen, oder hat auch die mehrheitlich dem Staat Österreich (also uns allen!) gehörende ÖBB-Personenverkehr AG mit Gewinn-Maximierung nur noch eine einzige Aufgabe?
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